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14.03.2019

Kriterienkatalog für Forschungsprojekte

Der neue Leitfaden erleichtert Praxispartnern das Beurteilen von Kooperationsanfragen.

Gesichertes Wissen aus der Gesundheits- und Sozialbranche gewinnt an Bedeutung. Um Aussagen auch deren nötige Relevanz geben zu können, braucht es dazu oftmals Studien und Projekte am Ort des Geschehens unter Miteinbezug zahlreicher Akteure, wie zum Beispiel Institutionsleitung, Pflegedienstleitung, und Betreuungsgruppen. Es werden meist nicht nur Daten aus bestehenden Systemen herbeigezogen, sondern auch Menschen zu ihren Einstellungen oder Empfindungen befragt oder neue Daten über Zusatzmessungen generiert. Die stetig steigende Anzahl an Projekten und Studien stellt die Praxis jedoch zunehmend auf den Prüfstand: Einerseits trägt neues und gesichertes Wissen massgeblich zur Entwicklung der Branche bei, andererseits ist es für die Praxis schwierig, die Ressourcen zur Mitwirkung zu stellen und die Übersicht zu behalten. Dazu kommt die oft komplett fehlende Koordination innerhalb oder zwischen Hochschulen, Behörden und bestehenden nationalen Themen- Plattformen sowie die mangelnde Transparenz zu bereits bestehenden Projekten und Studien.

Zur Stärkung der Praxis in diesem Dschungel, bietet CURAVIVA Schweiz seinen Mitgliedern einen Kriterienkatalog für Forschungsprojekte. Dieser Leitfaden dient Praxispartnern als Entscheidungsgrundlage bei Anfragen. Er hilft systematisch zu prüfen, in welchem Zusammenhang und mit welchem Ziel ein Forschungsprojekt oder eine Studie durchgeführt werden soll, welches Qualitätsniveau verfolgt wird, auf was geachtet werden muss und welcher Nutzen für die Institution und die Branche zu erwarten ist.

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