CURAVIVA hfg 2019 - Praxis

Der Weg zur Anerkennung als Ausbildungsinstitution

Die Ausbildung an der hfg ist dual, das heisst Schule und Praxis nehmen den Ausbildungsauftrag gemeinsam und sich ergänzend wahr. Die Ausbildungsinstitution muss von der hfg anerkannt sein oder im Hinblick auf die Ausbildung das Anerkennungsverfahren durchlaufen.

Anerkennung von Ausbildungsinstitutionen

Studierende der hfg können die Ausbildung nur in einer Institution absolvieren, die von der hfg anerkannt worden ist. Die Anforderungen an die Praxis orientieren sich an den Anforderungen, die für die Ausbildung zur Sozialpädagogik HF in der deutschen Schweiz gelten. Grundlage der Anerkennung ist ein Ausbildungskonzept, das vom Betrieb erstellt wird.

Grundlage der Anerkennung ist die Anmeldung als Praxisausbildungsbetreib und ein Ausbildungskonzept, das vom Betrieb erstellt wird.

Sie können aber auch schon heute eine Absichtserklärung ausfüllen und bestätigen, dass Sie… In diesem Fall werden Sie automatisch über weitert Schritte informiert. 

 

Erstellung des Ausbildungskonzeptes für die Praxis

Das Ausbildungskonzept sollte bis anfangs Studium vorliegen, da es die Bedingungen, Haltungen und Lernfelder und Beteiligten definiert. Dies schafft für alle Beteiligten eine geklärte Ausgangslage. 

Wir bieten den Institutionen Unterstützung beim Erstellen des Praxisausbildungskonzeptes. 

Praxisausbildner*in

Die Studierenden werden während ihrer praktischen Ausbildung von einem*einer Praxisausbildner*in (PA*) begleitet. In der Regel sind Praxisausbildende (PAs) qualifizierte Mitarbeitende in einer Einrichtung. Möglich ist es aber auch mit einem*einer externen PA* zu arbeiten.
PAs auf HF-Stufe müssen grundsätzlich zwei Bedingungen erfüllen um anerkannt zu werden:

  • Anerkannter Abschluss auf HF-Niveau im pädagogischen oder sozialen Bereich
  • PA-Kurs von 300 Lernstunden

Im folgenden Leitfaden sind die wichtigsten Punkte für die Begleitarbeit beschrieben.

Äquivalenzanerkennung

Wer die Bedingungen der Anerkennung nicht erfüllt, kann aber durch gemachte Weiterbildungen und Berufserfahrung über ein Äquivalenzverfahren trotzdem eine Anerkennung erhalten.
Für die Anerkennung über das Äquivalenzverfahren werden zum Beispiel folgende Kriterien berücksichtigt:

  • Andere pädagogische oder soziale Ausbildungen
  • längere, zusammenhängende Weiterbildungen
  • Berufserfahrung
  • andere absolvierte Praxisanleitungskurse

Weitere Angaben finden Sie in der Anleitung zur Anerkennung als Praxispartner*in oder beantworten wir Ihnen gerne persönlich.

Ausbildungslohn

Dazu kann keine einheitliche Aussage gemacht werden. Es soll ein Ausbildungslohn (kein Praktikumslohn) sein, der Funktion, (Berufs-) Erfahrung und Alter berücksichtigt. Die regionalen Unterschiede sind sehr gross. Deshalb empfiehlt sich die Kantonalen Besoldungsrichtlinen zu konsultieren oder spezifizierbare Lohnrechner zu verwenden.

Für grundsätzliche Fragen zur Anstellung und Löhnen hat Avenir Social eine übersichtliche Broschüre herausgegeben:

Arbeitsrecht und Löhne

Ausbildungsbroschüre